Aufblühen in neuen Gärten

14. September 2019

Am heutigen Begegnungstag des Wohnheims LebensART in Aarwangen war der Vogelschutz Aarwangen mit einem Info- und Verkaufsstand vor Ort. Verkauft wurde das feine Birnel, ein Produkt aus Früchten wertvoller Hochstamm-Birnbäumen. Verschenkt wurden Dutzende einheimische Wildstauden. Dies war nach dem erfolgreichen Standauftritt am Frühlingsmarkt bereits die zweite solche Aktion in diesem Jahr. Die Pflanzen wurden von drei Vereinsmitgliedern teils über Monate hin selbst kultiviert. Nun werden die Insekten zukünftig in weiteren Gärten einen gedeckten Nektartisch vorfinden. Ein kleiner aber farbenfroh blühender Beitrag gegen das dramatische Insektensterben.

 

Runter mit dem Heu

28. August 2019


Bild: Adrian Gaberell

Die Mäharbeiten in der vielfältigsten Bannwiler Böschung sind nun auf dem Tätigkeitsprogramm des Vereins aufgeführt (vergleiche Bericht 2018). Die vom Vogelschutz Aarwangen ökologisch aufgewertete Böschung an der Schützenstrasse in Bannwil wurde Samstag, 24. August 2019, während einem präsidialen Einsatz mit dem Balkenmäher gemäht. Dabei wurden gezielt grössere Altgrasbestände stehen gelassen. Diese dienen Kleintieren beispielsweise als Unterschlupf und schützender Überwinterungsort. Am heutigen Mittwochabend entfernten zwölf Personen mit Rechen und Gabel das trockene Mähgut aus der steilen Böschung und jäteten den invasiven Neophyten Einjähriges Berufkraut. Nun hat es wieder Platz und Luft für eine hoffentlich noch grössere Artenzahl an einheimischen Pflanzen und Tieren im 2020.

 

Wenn ich gross bin

Juli 2019

In Zeiten vogelfressender Kaimane im Hallwilersee (allenfalls war es auch nur ein Wels im Wolfspelz) und furchtbar heissen Temperaturen im ganzen Land sei als Sommerlochfüller dieses Bild mit dem Basilisken und seinem grossen Bruder erlaubt. Noch sind diese beiden Arten nicht einheimisch. Wer weiss, was noch kommt.
Trotz angesengter Sommerlöcher lief beim Vogelschutz Aarwangen natürlich einiges. Der Vogelkunde-Grundkurs nahm seinen weiteren Lauf, Wiesen wurden gemäht, Grosse Wiesenknöpfe und Moorbläulinge kartiert, invasive Neophyten gejätet, Berichte geschrieben, Vorstandssitzungen abgehalten und bei der Vogelraupfi-Aareinsel erfolglos Ausschau nach dem ersten Schweizer Flusspferd gehalten.
Der Vogelschutz Aarwangen bleibt dran und setzt sich auch künftig nach Kräften für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt ein.

 

Sehr erfolgreicher Biodiversitätstag beim Trübelbachweiher

26. Mai 2019

Der Jubiläumsanlass vom Verein Lebendiges Rottal fand bei besten Wetterbedingungen statt. Der sehr abwechslungsreiche Rundgang mit Infoständen diverser Organisationen, darunter auch der Vogelschutz Aarwangen, wurde von gegen 1000 interessierten Erwachsenen und Kindern besucht. Die Standbetreuerinnen und -betreuer durften viele spannende Begegnungen und Kontakte verzeichnen und denken mit Freude an diesen Anlass zurück. Einen ausführlicheren Rückblick mit Bildergalerie gibts auf der Internetseite des Verein Lebendiges Rottal.

 

Blütenpflanzen, Broschüren & Birnel

2. Mai 2019


Bild: Christoph Keller

Am diesjährigen Frühlingsmarkt in Aarwangen waren die Vereine Bioterra Oberaargau und Vogelschutz Aarwangen mit einem gemeinsamen Stand vertreten. Zur Steigerung der Biodiversität in der Siedlung wurden einheimische Wildstauden gratis abgegeben. Im Weiteren wurden Broschüren zu Natur- und Gartenthemen abgegeben und Birnel verkauft. Viele spannende Begegnungen und Gespräche erfreuten die Standbetreuerinnen und -betreuer. Die Öffentlichkeitsarbeit ist eine stete Begleiterin des Vogelschutzes Aarwangen. Deshalb ist dieser auch mit einem Info- und Verkaufsstand am Biodiversitätstag beim Trübelbachweiher (26. Mai 2019) und am Begegnungstag im Wohnheim LebensART (14. September 2019) vertreten und führt jährlich mehrere Exkursionen durch. Wir begrüssen gerne auch Sie an einem unserer Anlässe.

 

Drei Vereine auf Exkursion ins Wengimoos

7. April 2019


Bild: Peter Andres

Gemeinsam mit den zwei benachbarten Vogelschutzvereinen Langenthal und Rütschelen/Bleienbach/Lotzwil führte der Vogelschutz Aarwangen heute eine Exkursion ins Wengimoos durch. Um 8 Uhr trafen sich auf dem Kirchenparkplatz in Wengi gegen 40 interessierte Teilnehmende. Bei der „Chäsi“ erfolgte die Begrüssung durch den ALA-Betreuer des Gebietes, Daniel Friedli. Nach einer kurzen Einleitung zur Entstehung dieses Reservates im Limpachtal machten wir uns in zwei Gruppen auf den Weg vom Dorf zum Moos. Schon hier konnte man die Feldlerche mit ihrem Fluggesang hören. Schön, denn leider ist die Feldlerche im Oberaargau nicht mehr zu hören! Trotz kühler Witterung, zum Glück ohne Regen, kamen bis zum Schluss der Exkursion eine stattliche Anzahl an Beobachtungen, Gesängen und Rufen zusammen. Die Goldammer begleitete uns den ganzen Vormittag. In einem zurückgeschnittenen Heckenabschnitt konnte sogar ein Mauswiesel beobachtet werden.

Die ornithologischen Höhepunkte waren: Schwarzmilan, Wiesenweihe, Kiebitz und die bereits erwähnte Feldlerche. Ein bisschen durchfroren aber zufrieden mit dem Erlebten machten wir uns auf den Heimweg. Vielen Dank den Organisatoren und den Exkursionsleitern.

 

Dunkler Moorbläuling im Oberaargau: Förderung erfolgreich?

Anfang April 2019


Bild: Christoph Forrer

Der Dunkle Moorbläuling (Phengaris (Maculinea) nausithous) ist in der Schweiz stark gefährdet und gehört zu den hoch prioritären Arten für Fördermassnahmen. So auch in der weiteren Region um Aarwangen. Im Raum zwischen Roggwil und dem Burgäschisee werden vorgängig geschulte freiwillige Helferinnen und Helfer im Sommer vertraglich gesicherte Moorbläuling-Förderflächen aufsuchen und mithelfen eine Erfolgskontrolle durchzuführen. Auch Mitglieder des Vogelschutzes Aarwangen werden für dieses Projekt unterwegs sein. Mit der von der Abteilung Naturförderung (ANF) des Kantons Bern koordinierten Erfolgskontrolle soll über die nächsten Jahre die Wiederbesiedlung im Oberaargau dokumentiert werden, bzw. bestehende Schwierigkeiten bei der Besiedlung erkannt werden.

Falls auch Sie am Förderprojekt zu Gunsten des Dunklen Moorbläulings mitwirken möchten, melden Sie sich beim beauftragten Tagfalterspezialisten Christoph Forrer, 078 714 15 19.

 

Einblicke in die Vogelwelt: Vogelkunde-Grundkurs

6. Februar 2019


Bild: Peter Andres

Heute durfte der Kursleiter Peter Andres elf hochmotivierte Kursteilnehmerinnen und ein Kursteilnehmer zum ersten Theorieabend des Vogelkunde-Grundkurses Aarwangen begrüssen. Der Kurs basiert auf dem „opteryx“, Grundlagen der Vogelkunde des SVS BirdLife Schweiz. Die Themen des ersten Abends waren: allgemeine Einführung, Bezeichnungen und Begriffe sowie die Lebensräume und die Wasservögel.

Bereits am darauffolgenden Samstag, den 09. Februar 2019, folgte die erste Exkursion. Bei für eine Winterexkursion angenehmen Temperaturen und relativ gutem Wetter war die Gruppe am Flachsee bei Rottenschwil an der Reuss unterwegs. Beinahe 30 Vogelarten wurden gesehen und gehört. Am meisten Freude lösten die zwei gesichteten Kiebitze aus. Ein weiterer Höhepunkt waren die fünf kreisenden Weissstörche.

Alle freuen sich auf die Fortsetzung des Kurses anfangs März.

 

Wohngemeinschaft für Turmfalken & Dohlen

Januar 2019


Bild: Adrian Gaberell

Auf Anfrage der Stiftung Landschaft und Kies, der Naturschutzorganisation der Berner Kiesbranche, stellt der Vogelschutz Aarwangen in den kommenden Wochen Nistkasten für Dohlen und die Turmfalken her. Die auf die jeweilige Vogelart zugeschnittenen Nisthilfen werden nach der Fertigstellung am Werkgebäude in der Kiesgrube Risi in Aarwangen montiert. Wenige Kilometer nördlich von Aarwangen, im Kieswerk in Niederbipp, brüten seit einigen Jahren Dohlen und Turmfalken erfolgreich nebeneinander. Klappt es auch in Aarwangen? Uns bleibt nur das gespannte Abwarten.

Im Bild eine Turmfalkenfamilie 2018 im Vereinsgebiet des Vogelschutzes Aarwangen.

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